Kornelimünster Leben und Wohnen im Münsterländchen

Kornelimünster, der südliche Stadtteil Aachens, am Fuße der Eifel und durchzogen von dem Flüsschen Inde, ist umgeben von Natur, Kultur und gewachsener Bausubstanz. Kornelimünster weist sehenswerte Kirchen, Klöster und alte Bürgerhäuser auf. Bedeutende Kunstschätze, der "Historische Jahrmarkt" im Juni, die Korneli-Oktav im September und der Weihnachtsmarkt sind nur einige Beispiele für ein abwechslungsreiches Leben im Münsterländchen. Die Lokale um den romantischen Marktplatz locken Touristen und Einheimische gleichermaßen an. Gute Verkehrsanbindungen in alle Richtungen sind vorhanden: in die Stadtmitte, in die euregionalen Städte und in die Eifel.
Das Seniorenzentrum Kornelimünster liegt oberhalb des historischen Ortskerns, in der Münsterstraße und direkt angrenzend an den Vennbahnweg. Eine Bushaltestelle (Linien 55 und 65) befindet sich unmittelbar am Grundstück und schafft schnelle Verbindungen in alle benachbarten Ortsteile und die Aachener Innenstadt. Zu Fuß sind es nur wenige Minuten bis zum ehemaligen Bahnhof, der heute ein beliebtes Ausflugslokal mit Außengastronomie ist. Aus dem Seniorenzentrum schweift der Blick in das Naturschutzgebiet Indetal mit dem Klauserwäldchen, über den Ort Kornelimünster und bis weit in die Eifel hinein.

Ludwig der Fromme, Nachfolger Karls des Großen, gründet im Jahre 814 nur 10 km südlich von Aachen ein Kloster und holt den Reformer Benedikt von Aniane als ersten Abt dorthin.
Vom Kaiser sehr begünstigt, wird die Abtei reichsunmittelbar und erhält großen Landbesitz - das umliegende (alles Land im Umkreis einer Stunde) "Münsterländchen". Weiterhin erhält sie kostbare Reliquien, die wahrscheinlich aus dem Aachener Schatz Karls des Großen stammen: Schürztuch, Weißtuch und Grabtuch des Herrn, die sogenannten biblischen oder Salvator-Heiligtümer. Sie werden bis heute alle sieben Jahre bei Wallfahrten, die im Zusammenhang mit den Aachener Heiligtumsfahrten stattfinden, gezeigt. 875 wird die Hälfte des Grabtuches gegen eine Kopfreliquie des Märtyrerpapstes Kornelius eingetauscht. Die Kopfreliquie zieht im Mittelalter viele Besucher an, weil sie vor allem für Fallsüchtige (Epileptiker) große Bedeutung gewinnt. Das Kloster wird Monasterium Sancti Cornelii ad Indam, später Kornelimünster, genannt.
Seit dem 13. Jh. kommen jedes Jahr zur Korneliusoktav (Woche nach dem 16. September) große Pilgerscharen hierher.

 

Angebote

Seniorenzentrum Kornelimünster

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